Die Wohngruppe Schwifting

Die Wohngruppe Schwifting liegt am Ortsrand von Schwifting im Landkreis Landsberg am Lech. Das geräumige Wohnhaus ist mit viel Holz ausgebaut und verfügt über einen großen, gemütlichen Kachelofen im Essraum, einen schönen Gemeinschaftsraum, geräumige Zimmer, einen Garten und eine große Terrasse.

Die Wohngruppe bietet 8 erwachsenen Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung einen Platz zum Leben. Sie verfügt über drei Wohnräume, die auch für Menschen mit einer schweren körperlichen Behinderung geeignet sind.

Entsprechend der individuellen Möglichkeiten und Interessen werden die Bewohner in die Alltagsaufgaben, wie Essenszubereiten, Raumpflege und – Gestaltung, Wäschepflege, aber auch bei der Planung und Gestaltung von Freizeitaktivitäten eingebunden. Das Zusammenleben bietet Raum für eine persönliche Lebensgestaltung und die Möglichkeit, aneinander und miteinander zu wachsen. Hilfe bei der individuellen Lebensgestaltung bedeutet, den Bewohner so selbstbestimmt und so selbständig wie möglich seinen Alltag bewältigen zu lassen.

Wir nehmen teil am dörflichen Leben von Schwifting (Einkauf, Teilnahme an Veranstaltungen und Festen, Kirchenbesuche, Spaziergänge etc.). Gesellschaftliche Inklusion und Teilhabe wird durch vielfältige und den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben der Einzelnen angepasste Angebote ermöglicht und gelebt.

Neben Entspannung, Erholung und Erhaltung der Lebensfreude sollen die Freizeitangebote auch die Erhaltung persönlicher Potentiale und Vorlieben fördern. Dies kann in der Gruppe, aber auch durch individuell verschiedene Einzelaktivitäten geschehen.

Schwimmen und Sport gehört zum regelmäßigen Angebot, einmal im Monat fahren wir zur Disco und einmal im Jahr machen wir gemeinsam eine Ferienfahrt. Aber auch diejenigen, die viel Ruhe und Rückzugsmöglichkeit brauchen, kommen zu ihrem Recht.

Die Begegnung mit Musik und anderem künstlerischen Tun  ist ein ganz wesentlicher Aspekt im Gruppenalltag. Dazu gehört auch das eigene kreative Ausprobieren. Jemand sagte es einmal stellvertretend, einfach und klar: „Schönes tut mir gut.“